Deutschland - Wirtschaftshilfe an das Ausland - 81317910-Uso sostenible de la biodiversidad nativa y finanzas en el Ecuador
Stazione appaltante: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Paese: Germania
Procedura: Procedura aperta
Settore (CPV): Servizi di amministrazione pubblica (75211200)
Aperlena: https://aperlena.com/it/t/deutschland-wirtschaftshilfe-an-das-ausland-81317910-uso-sostenible-de-la-biodiversidad-nativa-y-finanzas-en-el-ecua-84f0cbec8e
Avviso ufficiale: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/751594-2025
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contratti da questo committente nel registro, 6,2 Mln € in totale
01
Descrizione
Beschreibung des Projektes Ecuador zählt zu den 17 megadiversen Ländern mit sogenannten Biodiversitäts-Hotspots in der Amazonasregion und an der Küste. Neben 50 nationalen Schutzgebieten existieren zahlreiche lokale Schutzareale. Die Biodiversität dieser Gebiete ist jedoch durch Rohstoffabbau, landwirtschaftliche Übernutzung und Klimawandel bedroht. Traditionelles Wissen indigener Gemeinschaften, insbesondere von Frauen, über resiliente, diversifizierte Anbausysteme bietet ein hohes Potenzial für biodiversitätsschonende Wertschöpfung. Allerdings sind Produzent*innen unzulänglich organisiert, Verarbeitungstechnologien veraltet und Marktanbindungen schwach, was unter anderem zu hoher Armut (bspw. bis zu 71% im Umsetzungsgebiet der Provinz Morona-Santiago) und Abwanderung junger Erwachsener führt. Die ecuadorianische Regierung sieht in der Bioökonomie einen Schlüssel zur nachhaltigen Nutzung der Biodiversität, was sich u.a im Nationalen Entwicklungsplan und der Biodiversitätsstrategie (2015-2030) widerspiegelt. Verschiedene Ministerien entwickeln aktuell Strategien für Bioökonomie, Regulierung und Förderung von KMU sowie Gender- und Biodiversitätspläne. Gleichzeitig fehlen jedoch belastbare Daten zu nutzbaren Mengen, geografischer Verteilung und Auswirkungen der Nutzung auf die Arten. Mangels regulatorischer Vorgaben droht die Übernutzung einzelner Arten sowie der Ersatz traditioneller Anbausysteme durch Monokulturen. Außerdem laufen die indigenen und lokalen Gemeinschaften Gefahr, von der Bioökonomie ausgeschlossen zu werden. Ziel des Projekts "BioValor II" ist die Verbesserung der regulatorischen und operativen Rahmenbedingungen zur nachhaltigen Nutzung von Produkten der nativen Biodiversität durch indigene und lokale Gemeinschaften in Schutzgebieten und deren Pufferzonen in Amazonas- und Küstenregionen. Dabei werden u.a. folgende Ergebnisse angestrebt: 1. Verabschiedung von 7 nationalen und subnationalen politischen Instrumenten. 2. 7 Gemeinden führen biodiversitätsbasiertes Wirkungsmonitoring ihrer Nutzung durch. 3. 1.700 Produzent*innen (70% Frauen, 25% junge Erwachsene) erzielen Zusatzeinkommen durch Lieferverträge. 4. 18 öffentliche Verwaltungseinheiten außerhalb der Interventionsgebiete wenden Nachhaltigkeitsinstrumente an. Zielgruppen sind ländliche Gemeinschaften in Napo, Orellana, Pastaza und Morona-Santiago sowie Küstenprovinzen Esmeraldas und Manabí. Schwerpunkt sind Familien in und um Schutzgebiete (Sumaco, Napo-Galeras, Kutucu, Shaimi, Socio Bosque). Wichtige indigene Gruppen sind Kichwa und Shuar, deren agroforstliche Systeme von Frauen geführt werden (Chakras Kichwa, Aja Shuar). Organisationen wie Witoka, Wiñak, Kallari und Tsatsayaku werden gezielt gefördert. Neben heimischen Produkten wie Macambo, Morete und Taguanuss werden vorrangig Wertschöpfungsketten mit Marktpotenzial und Biodiversitätsschutzbeitrag entwickelt. Öffentliche und private Unternehmen, die sich zu verantwortungsvollen Lieferketten verpflichten, sind ebenfalls eingebunden. Das Vorhaben knüpft an Erfahrungen aus "BioValor I" an und fokussiert sich auf ausgewählte Wertschöpfungsketten (Vanille, Taguanuss, Macambo, Morete). Diversifizierte Produktionssysteme sollen Resilienz gegenüber Markt-, Preis- und Klimaschwankungen erhöhen. Durch Stärkung der Wertschöpfung im Land, verbesserte Marktpositionierung und Einführung technischer Innovationen sollen Einkommen gesteigert und der Biodiversitätsschutz gefördert werden. Aufbauend auf einem Mehrebenen-Ansatz werden Produzent*innenorganisationen professionalisiert, öffentliche Institutionen bei Planung, Beratung und Finanzierung gestärkt und Fachwissen zu nachhaltiger Nutzung, Finanzierung, Verarbeitung und Vermarktung aufgebaut. Frauen, junge Erwachsene und die Einführung digitaler Innovationen werden besonders gefördert.
2. Beschreibung der Leistung Der Auftragnehmer trägt dazu bei, den regulatorischen und operativen Rahmen für die nachhaltige Nutzung von Biodiversitätsprodukten durch lokale und indigene Gemeinschaften in Schutzgebieten und angrenzenden Zonen in den Amazonas- und Küstenregionen zu verbessern. Modulzielindikatoren: 7 lokale und indigene Gemeinschaften nutzen Ergebnisse eines Biodiversitäts-Monitorings; 1.700 Produzent*innen (70% Frauen, 25% junge Erwachsene) erzielen Zusatzeinkommen durch Verkauf von Biodiversitätsprodukten; 18 öffentliche Verwaltungseinheiten außerhalb der direkten Interventionsgebiete wenden Instrumente zur nachhaltigen Nutzung der Biodiversität an. Arbeitspaket 1 zielt auf die Anwendung neuer Ansätze zur Förderung der nachhaltigen Nutzung der Biodiversität in Schutzgebieten und deren Pufferzonen ab. Hierzu zählen Produktions- und Sammelsysteme der lokalen Bevölkerung. Gleichzeitig sollen die Einkommen durch den Einsatz guter Praktiken im Rahmen eines adaptiven Managements erhöht werden. Der Auftragnehmer wird die Nutzung einheimischer Biodiversität in diversifizierten Anbausystemen sowie durch Sammelpraktiken fördern. Dies beinhaltet die Stärkung strategischer Kompetenzen insbesondere bei Fachpersonal der Provinzregierungen, bei Mitarbeitenden des Umweltministeriums sowie bei den Beratungsdiensten der dezentralen Gebietskörperschaften auf lokaler Ebene. Geschult wird zu diversifizierten Produktionssystemen unter Berücksichtigung von Klima- und Genderaspekten. Wesentliche Maßnahmen umfassen ein strukturiertes Trainingsprogramm für 200 lokale Multiplikator*innen, den Aufbau und die institutionelle Verankerung von Schulungsangeboten, die Entwicklung und Implementierung eines Monitoringsystems für adaptives Management sowie die Förderung digitaler Werkzeuge zu Mapping, Rückverfolgbarkeit und Monitoring. Es werden mindestens neun lokale Projektinitiativen zur biodiversitätsfreundlichen Produktion unterstützt. 1000 Produzent*innen setzen auf Basis der Projektmaßnahmen adaptive Managementansätze um. Ergänzend wird ein Dienstleistungspaket für biodiversitätsbezogene Wertschöpfungsketten in Abstimmung mit den Partnerinstitutionen entwickelt. Arbeitspaket 2 dient der Stärkung der organisatorischen, unternehmerischen und marktorientierten Fähigkeiten von Produzent*innenorganisationen. Ziel ist es, den Zugang zu Märkten und die Wertschöpfung für Biodiversitätsprodukte zu verbessern. Der Auftragnehmer begleitet Organisationen bei der Entwicklung und Umsetzung von Geschäftsmodellen. Dabei werden administrative, marketingbezogene und digitale Kompetenzen wie Buchhaltung, Qualitätsmanagement, e-Commerce und Rückverfolgbarkeit ausgebaut. Es werden neun Geschäftspläne mit Anforderungen wie Zertifizierung, Kundendokumentation und Kommunikationsstrategien erstellt und mindestens vier dieser Pläne in marktorientierten Organisationen umgesetzt. Besondere Aufmerksamkeit gilt der gezielten Unterstützung von Frauen und jungen Erwachsenen bei der Markterschließung. Im Fokus des Arbeitspakets 3 steht die Skalierung der nachhaltigen Nutzung einheimischer Biodiversität durch verbesserten Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten. Der Auftragnehmer entwickelt gemeinsam mit lokalen Partnern zehn Investitionsprojekte entlang ausgewählter Wertschöpfungsketten. Parallel dazu erfolgt eine enge Beratung von vier lokalen Finanzinstitutionen zur Anpassung ihrer Finanzprodukte für Biodiversitätsprodukten. Es werden Schulungen zu Finanzierungsmechanismen durchgeführt, die sowohl Finanzinstitutionen als auch Produzent*innenorganisationen adressieren. Dabei sollen die Bedürfnisse von Frauen, junge Erwachsene und indigene Gruppen besonders berücksichtigt werden. Zusätzlich wird ein sogenannter "Matchmaking"-Mechanismus zwischen Finanzierungsangebot und -nachfrage aufgebaut. Die Zusammenarbeit erfolgt mit Partnern wie der französischen Entwicklungsagentur (AFD), der Interamerikanischen Entwicklungsbank sowie nationalen Institutionen. Der Auftragnehmer ist verantwortlich für Auswahl, Vorbereitung und Steuerung des eingesetzten Fachpersonals. Die GIZ stellt Fahrzeuge und Büroräume zur Verfügung und übernimmt die laufenden Betriebskosten. Die finanzielle Steuerung sowie die Abrechnung erfolgen gemäß GIZ-Vorgaben. Das Monitoring umfasst regelmäßige Berichte zur Zielerreichung, zum Indikatorstand, zum Risikomanagement sowie zu Wirkungen innerhalb und außerhalb des Verantwortungsbereichs. Darüber hinaus liefert der Auftragnehmer Beiträge zum Berichtswesen und unterstützt den Wissenstransfer. Der Auftragnehmer gewährleistet ein wirkungsvolles fachliches und administratives Backstopping. Dies umfasst die Anpassung an sich ändernde Rahmenbedingungen, Qualitätssicherung der Leistungen, Prozessbegleitung, technische Beratung sowie den Austausch von Erfahrungen mit dem GIZ-Team vor Ort. Die Vorgaben zum Datenschutz der GIZ gelten. Vor Vertragsabschluss wird eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO geschlossen; technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs) der AN müssen vorliegen (s. 15-AuV). Im Rahmen der Projektumsetzung wird auf zentrale Querschnittsthemen besonderer Wert gelegt: Die wirtschaftliche Stärkung von Frauen und jungen Erwachsenen wird gezielt gefördert, unterstützt durch kontinuierliche Sensibilisierungsmaßnahmen, die insbesondere Männer und die Gemeinden insgesamt einbeziehen. Nachhaltige Produktionspraktiken sowie die Einführung von Zertifizierungen, Monitoringsystemen und verbessertem Kreditzugang für Biodiversitätsprodukte leisten einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Bestehende Konflikte werden sensibel berücksichtigt, indem Gemeinden aktiv in alle Projektphasen eingebunden und Koordinationsmechanismen unter Beteiligung aller relevanten Akteure entwickelt werden. Die Wahrung der Menschenrechte ist dabei grundlegend. Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Einhaltung des GIZ-Sicherheitskonzepts und achtet auf eine ausgewogene personelle Zusammensetzung hinsichtlich Gesch
Fonte ufficiale
Fonte: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Importi di aggiudicazione come pubblicati dalle fonti ufficiali. Da usare come riferimento, non come regola: oggetto, lotti e durata variano tra i contratti.
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Germania
avvisi nel registro
926
aggiudicazioni
375
aggiudicati in totale
110,7 Mln €
Chi vince i suoi appalti
Molti fornitori
aziende diverse hanno vinto i suoi appalti
226
degli appalti è andato ai tre aggiudicatari più frequenti
16%
delle sue gare indicano un valore stimato
3%
Sulla base di 353 aggiudicazioni con aggiudicatario indicato negli ultimi 3 anni. Contate per aggiudicazione e non per importo, perché gli importi di lotti e accordi quadro non sono confrontabili.
Concentrato: i tre aggiudicatari più frequenti hanno ottenuto il 65% degli appalti o più; molti fornitori: meno del 35% con almeno dieci aggiudicatari diversi.
Concorrenza
offerte per lotto in media (procedure aperte e ristrette)
6,6
di quei lotti hanno ricevuto una sola offerta
9%
delle aggiudicazioni è andato ad aziende con sede in un altro paese
28%
Come li indicano gli avvisi di aggiudicazione ufficiali, negli ultimi 3 anni. Le offerte per lotto contano solo le procedure aperte e ristrette: in una procedura negoziata o in un affidamento diretto una sola offerta è la procedura stessa. Il paese è quello che l'avviso indica per l'aggiudicatario.
20231
20246
20251
2026
Un punto per aggiudicazione, nel giorno della firma, grande quanto il suo importo. Un anello è un'aggiudicazione senza importo pubblicato.
degli appalti è andato ai tre aggiudicatari più frequenti
5%
stazioni appaltanti hanno aggiudicato appalti qui
204
Sulla base di 397 aggiudicazioni con aggiudicatario indicato negli ultimi 3 anni. Contate per aggiudicazione e non per importo, perché gli importi di lotti e accordi quadro non sono confrontabili.
Concentrato: i tre aggiudicatari più frequenti hanno ottenuto il 65% degli appalti o più; molti fornitori: meno del 35% con almeno dieci aggiudicatari diversi.
Concorrenza
offerte per lotto in media (procedure aperte e ristrette)
4,0
di quei lotti hanno ricevuto una sola offerta
23%
delle aggiudicazioni è andato ad aziende con sede in un altro paese
9%
delle offerte veniva da un altro paese
6%
Come li indicano gli avvisi di aggiudicazione ufficiali, negli ultimi 3 anni. Le offerte per lotto contano solo le procedure aperte e ristrette: in una procedura negoziata o in un affidamento diretto una sola offerta è la procedura stessa. Il paese è quello che l'avviso indica per l'aggiudicatario.
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