Deutschland - Dienstleistungen von Ingenieurbüros - VgV Fachplanung TGA (HLS) - Neubau Fachraumzentrum, Bad Mergentheim
Stazione appaltante: Stadtverwaltung Bad Mergentheim
Paese: Germania
Procedura: Procedura negoziata
Settore (CPV): Servizi di architettura e ingegneria (71300000)
Aperlena: https://aperlena.com/it/t/deutschland-dienstleistungen-von-ingenieurburos-vgv-fachplanung-tga-hls-neubau-fachraumzentrum-bad-mergentheim-0ea25de891
Avviso ufficiale: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/606099-2025
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Die Stadt Bad Mergentheim beabsichtigt, den Neubau eines Fachraumzentrums mit einer Mensa, sowie den dazugehörenden Außenanlagen als bauliche Erweiterung zum Schulbau der Kopernikus-Realschule (KRS) und dem Deutschorden-Gymnasium (DOG). // Das neue Fachraumzentrum soll ab dem Schuljahr 2028/29 ausreichend Interimsfläche für die Sanierungszeit der Bestandsschulgebäude und langfristig die benötigten Mehrflächen für den regulären Schulbetrieb schaffen. Im Anschluss an die Sanierungszeit soll das Fachraumzentrum den Schülerinnen und Schülern moderne und flexible Fachräume für Naturwissenschaften, Sammlungen, Technik-/ Werkräume sowie Lehrküchen- und -theorieräume bieten. Dabei sollen die Räume wie auch das Fachraumzentrum hinsichtlich der Funktion und Zuordnung von den jeweiligen Schulformen getrennt genutzt werden können. // Da die aktuelle Cafeteria im KRS-Gebäude aufgrund der wachsenden Schülerzahl zu klein sein wird und zudem in der aktuellen Verortung unter den Schülerinnen und Schülern ein Akzeptanzproblem aufweist, ist ebenfalls geplant in dem Fachraumzentrum eine neue Mensa zu realisieren. // Das Baufeld für das neue Fachraumzentrums liegt zentral zwischen den beiden Schulen der KRS und DOG und wird zurzeit noch als Schulparkplatz genutzt. Diese Lage ermöglicht allen Schülerinnen und Schülern eine flexible Nutzung der Fachräume. Für das geplante Fachraumzentrum lobt die Stadt Bad Mergentheim derzeit einen Realisierungswettbewerb für Architekten und Landschaftsarchitekten aus. Im Rahmen des Wettbewerbs werden innovative, nachhaltige, wirtschaftliche und schnell realisierbare Vorschläge für das neue Fachraumzentrum mit der Mensa in Holz- oder Holzhybridbauweise gesucht. Das dem Wettbewerb zugrundeliegende Raumprogramm sieht eine NUF von ca. 2.700 m² vor, Vorgaben zur Gebäudehöhen und Geschossigkeit werden nicht gemacht. Das verfahrensabschließende Preisgericht findet voraussichtlich am 26.06.2025 statt. // Ziel des Wettbewerbs ist es, für den Standort eine qualitätsvolle, wirtschaftliche und nachhaltige Gebäudestruktur mit qualitätsvollen schulischen Freianlagen zu entwickeln, die auf die städtebaulichen und funktionalen Anforderungen sensibel und angemessen reagiert. // Die Ausloberin wünscht sich einen hohen Vorfertigungsgrad und erwartet dadurch eine kurze Bauzeit und eine wirtschaftliche Errichtung des Neubaus. Das Fachraumzentrum soll daher in Holz- oder Holzhybridbauweise geplant und erstellt werden. Eine materialgerechte und wirtschaftliche Planung wird vorausgesetzt. // Für die Leistungen der Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 1-3,8 (HLS), LPH 1-8, +9, wird ein geeignetes Ingenieurbüro mit Erfahrungen im Holz-/Holzhybridbau gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. In der ersten Stufe werden die Leistungsphasen 1-3 beauftragt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufe. Die Fachplanung TGA (Elektro) ist Gegenstand einer separaten Auftragsbekanntmachung. // Weitere Informationen siehe Ziffer 5.1.
Weitere Informationen siehe Ziffer 2.1 Verfahren. // Nachhaltigkeit: Der Neubau soll vorbildlich und innovativ im Sinne des Klimaschutzes und der Klimafolgeanpassung entwickelt werden. So muss für eine zukünftige klimaneutrale Stadt bereits von Beginn an klimaneutral gedacht werden. Die Ausloberin beabsichtigt deshalb die Empfehlungen des Landes Baden-Württemberg „Nachhaltiges Bauen in Baden-Württemberg“ (NBBW) zu berücksichtigen und ein, über dessen Lebenszyklus betrachtet, ökologisch und ökonomisch nachhaltiges Gebäude samt der dazugehörenden Freianlagen zu errichten. Die Beachtung des NBBW ist oftmals Voraussetzung, wenn Schulbauprojekte durch das Land Baden-Württemberg gefördert werden sollen. Die dafür angelegten Maßstäbe sind: - Ressourcenverbrauch für die Errichtung - Ressourcenverbrauch und Nachhaltigkeit für die verwendeten Materialien und Baustoffe - Dauerhaftigkeit der Baumaterialien und Oberflächen - Aufwand für Wartung, Instandhaltung und Instandsetzung - Reinigungsaufwand, Vandalismus-Anfälligkeit - Flächeninanspruchnahme - Recycle- und Rückbaufähigkeit // Die Stadt Bad Mergentheim forciert in dieser Hinsicht auch Bauweisen nach dem Prinzip der Schwammstadt. Die Gebäude sollen demnach: - Aufgrund der Bauweise eine kühlende Wirkung in den Sommermonaten haben - Eine hohe Begrünung der Fassade sowie des Daches aufweisen (Kühlung der Umgebungstemperatur, sowie Regenrückhalt und ggf. auch Schallschutz) - Anfallendes Regenwasser für die Brauchwassernutzung sammeln können // Lebenszykluskosten: Durch bauliche und technische Maßnahmen ist ein optimiertes Verhältnis von Investitionskosten zu Nutzungskosten anzustreben. Im Entwurfskonzept sind die Herstellungs-, Betriebs- und Unterhaltskosten zu berücksichtigen durch: - die Angemessenheit der baulichen Maßnahmen (v.a. Flächeneffizienz, Gebäudeform, Tragwerk, Fassade etc.) - geringe Energiekosten über einen reduzierten Energiebedarf und eine optimierte Energiebedarfsdeckung - eine Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit der Fassade - die Vermeidung wartungsintensiver Gebäudetechnik - durch ein geringes BGF/NF-Verhältnis // Dachbegrünung: Die neuen Dachflächen sollen zur Retention möglichst weitestgehend als Gründächer auszuführt werden. Die Kombination mit Photovoltaikanlagen auf diesen Flächen ist ausdrücklich erwünscht. // Zusatz TGA: Das Energiekonzept sieht eine Klimatisierung über Heiz-/Kühldecken vor. Die Wärmeerzeugung soll über den Anschluss an die in der Kopernikusstraße verlaufende Nahwärmeleitung des örtlichen Holz-Hackschnitzel-Heizkraftwerk erfolgen, während für die Kälteerzeugung Kompressionskältemaschinen eingesetzt werden würden. Eine prinzipielle Verbesserung der Wärmespeicherkapazität der einzelnen gebäudeabschließenden Bauteile würde unmittelbar zur Reduzierung von Heizlastspitzen beitragen. // Es wird angestrebt die Möglichkeit zur individuellen, raumweisen Regelung der Raumklimatisierung zu ermöglichen. So soll den Nutzern des Schulgebäudes die Möglichkeit gegeben werden, selbst einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. // Die Anforderungen des Nachhaltigen Bauens in Baden-Württemberg sind zu berücksichtigen. // Der Schulbau ist so zu planen, dass er mindestens den Anforderungen eines Effizienzgebäudes 40 Plus entspricht. Zur Erfüllung des Effizienzgebäudestandards 40 Plus sollten folgende Anforderungen eingehalten werden: - In seinem Lebenszyklus so wenig CO2 ausstoßen, dass die Anforderung an Treibhausgasemissionen des „Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude (QNG) Plus“ erfüllt werden - Nicht mit ÖL, Gas oder Biomasse beheizt werden // Der Energiebedarf des Gebäudes für Beheizung, Kühlung, Lüftung und Beleuchtung soll größtenteils durch vor Ort erzeugten regenerativen Strom gedeckt werden. Dafür sind geeignete Flächen für Photovoltaikanlagen vorzusehen. // Die Verwendung von Regenwasser zu Spülung von Toilettenanlagen ist erwünscht. Die Entwässerung soll im Trennsystem erfolgen, wobei das Regenwasser von Dachflächen in Zisternen gesammelt werden soll, um die Bewässerung der Außenanlagen sicherzustellen. Überschüssiges Wasser sowie die Abflüsse von Straßen- und Hofflächen sollen über die Regenwasserkanalisation abgeleitet werden. Die Regenwasserbewirtschaftung sollte verschiedene Ansätze umfassen, wie etwa Maßnahmen zur Reduktion des Abflusses, Verdunstung, verzögerte offene Ableitung und Regenwassernutzung. // Belüftung: Eine mechanische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung soll für die Belüftung der Innenräume sorgen. In der Übergangszeit und im Sommer soll zudem eine natürliche Belüftung der Aufenthaltsräume über Fenster möglich sein. // Bestehende Kanäle und Leitungen: Der Neubau soll an die bereits bestehende Versorgung des Grundstücks (Wasser, Abwasser und Strom) angeschlossen werden. Das für den Neubau vorgesehene Grundstück weist, vor allem entlang des Verlaufs der Kopernikusstraße, bestehende Leitungen und Kanäle auf. Im Zuge der Wettbewerbsplanung wird eine Lösung gesucht, welche die hiermit zusammenhängenden Leitungsrechte so weit wie möglich wahrt. Jedoch ist das Verlegen einzelner Leitungen und Kanäle zugunsten einer Überbauung der Flächen jedoch auch denkbar. // Die Kosten für den Neubau des Fachraumzentrums inkl. Mensa werden auf ca. 12,0 Mio € netto (KG 300+400) geschätzt. // geplanter zeitlicher Ablauf: Planungsbeginn Mitte 2025, Baubeginn Ende 2026, Fertigstellung zum Beginn des Schuljahres 2028/2029 // Die Maßnahme soll im Rahmen der Schulbauförderung gefördert werden. Für die Maßnahme soll ein Antrag auf Ausgleichstock zum 31.01.2026 gestellt werden. // Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich am 17.06.2025 statt.
Fonte ufficiale
Fonte: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Il committente ha troppo poche aggiudicazioni proprie in questo settore: questo è l'intervallo delle ultime 2.000 aggiudicazioni per Servizi di architettura e ingegneria (Germania).
1 €92,5 Mln €
Importo mediano
236.677 €
Metà centrale delle aggiudicazioni passate
da 102.716 € a 519.683 €
TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) non pubblica alcun importo per questo avviso, che quindi non ha un segno sulla scala. I documenti ufficiali potrebbero indicarlo.
Importi di aggiudicazione come pubblicati dalle fonti ufficiali. Da usare come riferimento, non come regola: oggetto, lotti e durata variano tra i contratti.
aperti ora in Servizi di architettura e ingegneria
7.665
avviso aperto mediano
300.000 €
Chi vince in questo mercato
Molti fornitori
Germania · Servizi di architettura e ingegneria
aziende diverse hanno vinto appalti qui
6.853
degli appalti è andato ai tre aggiudicatari più frequenti
3%
stazioni appaltanti hanno aggiudicato appalti qui
3.460
Sulla base di 12.428 aggiudicazioni con aggiudicatario indicato negli ultimi 3 anni. Contate per aggiudicazione e non per importo, perché gli importi di lotti e accordi quadro non sono confrontabili.
Concentrato: i tre aggiudicatari più frequenti hanno ottenuto il 65% degli appalti o più; molti fornitori: meno del 35% con almeno dieci aggiudicatari diversi.
Concorrenza
offerte per lotto in media (procedure aperte e ristrette)
5,5
di quei lotti hanno ricevuto una sola offerta
11%
delle aggiudicazioni è andato ad aziende con sede in un altro paese
1%
delle offerte veniva da un altro paese
5%
Come li indicano gli avvisi di aggiudicazione ufficiali, negli ultimi 3 anni. Le offerte per lotto contano solo le procedure aperte e ristrette: in una procedura negoziata o in un affidamento diretto una sola offerta è la procedura stessa. Il paese è quello che l'avviso indica per l'aggiudicatario.