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Aperlena

Deutschland - Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste - Rahmenvertrag für die Weiterentwicklung, Durchführung und Evaluation vorhandener Ideen zur betrieblichen Gesundheitsförderung

Attribué Avis d'attribution

Informations clés

Attribué
Montant estimé
897 899 €
Lieu
Allemagne Berlin
Procédure
Procédure négociée L'acheteur sélectionne des candidats, puis négocie les offres avant de choisir. Entrée complète Au-dessus du seuil européen Un marché assez important pour que les règles européennes s'appliquent et qu'il paraisse sur TED. Entrée complète
Code CPV Le vocabulaire commun de l'UE pour ce qui est acheté : un code à huit chiffres présent dans chaque avis. Entrée complète
79400000 Conseil en affaires et en gestion et services connexes
Langue d'origine
Allemand
Source
via TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU), vérifié il y a 1 mois
Numéro de l'avis
64222-2026
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  1. Attribué
  2. Publié

Description

Damit sich die Anzahl der Kleinstunternehmen, kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Kranken-häu-ser und Pflegeeinrichtungen, welche betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) aktiv in ihrem Unternehmen umsetzen, deutschlandweit erhöht, haben die gesetzlichen Krankenkassen auf Grundlage des Präventionsgesetzes (§ 20b Abs. 3 SGB V) sowie des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes und der Konzertierten Aktion Pflege 2016 auf der Bundesebene die BGF-Koordinierungsstelle Bund (BGF-KS) implementiert. Die Allgemeinen Ortskrankenkassen, die Betriebskrankenkassen, die Ersatzkassen, die Innungskrankenkassen, die KNAPPSCHAFT und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau haben dazu mit dem Informations- und Beratungsportal www.bgfkoordinierungsstelle.de eine gemeinsame Anlaufstelle geschaffen. Auf diesem Portal finden interessierte Unternehmen allgemeine Informationen zu BGF und zu den Unterstützungsmöglichkeiten der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie können außerdem zeit- und ortsunabhängig mit den BGF-Fachberater:innen der gesetzlichen Krankenkassen in Kontakt treten und eine kostenfreie BGF-Erstbe- ratung (vgl. https://www.bgf-koordinierungsstelle.de/beratungsanfrage/) anfragen. Darüber hinaus können sich Unternehmen über die „Kassensuche“ durch Eingabe der Postleitzahl die Krankenkassen in ihrer Region anzeigen lassen und mit dem BGF-Bereich ihrer Wunschkasse in Kontakt treten. BGF-Fachberater:innen der gesetzlichen Krankenkassen stellen die Kontaktaufnahme von Anfragenden über das Portal sicher und führen die BGF-Erstberatung auf Basis des GKV-Leitfaden Prävention1 durch. Die daneben bestehenden regionalen BGF-KS in den 16 Bundesländern vernetzen sich unter anderem mit zentralen Mulitiplikator:innen wie den Unternehmensorganisationen und Pflegefachverbänden, um das Informations- und BGF-Erstberatungsangebot in den Unternehmen bekannt zu machen und für die Umsetzung von Betrieblicher Gesundheitsförderung zu werben. Dazu führen sie Informations- und Medienkampagnen durch, bieten digitale und analoge Fachveranstaltungen (vgl. https://www.bgf-koordinierungsstelle.de/alle-veranstaltungen/) an und fördern die überbetriebliche Vernetzung. Politisch gewinnen die BGF-KS zunehmend an Bedeutung. Im Fokus steht das Ziel, insbesondere Kleinst- und Kleinunternehmen (KKU) mit BGF Maßnahmen zu erreichen, da diese einen Nachholbedarf in betrieblicher Gesundheitsförderung aufweisen. Die KKU stellen mit 2,4 Millionen Betrieben die größte Anzahl an Betrieben (ca. 96 %). Über 40 % aller Beschäftigten arbeiten in KKU, 18 % entfallen allein auf die Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten2. Gleichzeitig besteht die Herausforderung, dass eine erfolgreiche BGF die Unterstützung durch den/ die Geschäftsführer:in braucht. Gerade bei dieser Zielgruppe sind jedoch die Geschäftsführer:innen meist „Allrounder“ und in aller Regel selbst noch stark in das operative Geschäft eingebunden, zudem steht der Geschäftszweck im Vordergrund und spezifisches Know-how zu Prävention und BGF fehlt meist, aber auch die Zeit und firmeninterne Strukturen, um die Aufgaben der BGF organisatorisch und personell zu übergeben. Auch Vernetzung und kompakte Angebote werden deshalb kaum genutzt3. Die gesetzlichen Krankenkassen haben deshalb im Rahmen der gemeinsamen Initiative der BGF-KS 2025 einen bundesweiten Ideenwettbewerb initiiert und damit für KKU geeignete Anreize geschaffen, Ideen zur Gesundheitsförderung von Mitarbeiter:innen zu entwickeln und einzureichen mit dem Ziel, diese Ideen umzusetzen. Anknüpfend an den abgeschlossenen Ideenwettbewerb der BGF-KS soll nun zur Umsetzung der prämierten Ideen durch Dienstleister eine Vergabe von Rahmenverträgen über die Feinkonzeption, Koordination und Umsetzung von vorhandenen Ideen zum Erhalt und/ oder Verbesserung der Gesundheit der Beschäftigten in Kleinst- und Kleinunternehmen sowie der Aufbereitung der in die Praxis umgesetzten Ideen im Rahmen der BGF-KS erfolgen. Ziel der Ausschreibung ist der Aufbau eines Dienstleistungspools zur Umsetzung der prämierten Ideen aus dem Ideenwettbewerb der BGF-KS in den Gewinnerunternehmen. Insgesamt werden mehrere Rahmenvereinbarungspartner (3 - 5 Partner pro Los bzw. 3 - 7 Partner im Los 5, wobei ein Partner auch für mehrere Lose beauf-tragt werden kann) gesucht, die für den federführenden Verband vdek tätig werden und ihre Leistungen grundsätzlich bundesweit vor Ort in den jeweiligen Unternehmen erbringen sollen. Durch die Arbeitsgestaltung sollen Gesundheitsrisiken gesenkt und Gesundheitsressourcen gestärkt werden. Bei einer Maßnahmenumsetzung der Gewinneridee wie z. B die „Beratung zur gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung“ kann sich diese auf die Arbeitsumgebung, die Ausgestaltung der Aufgabe selbst, die Arbeitsorganisation oder die sozialen Beziehungen am Arbeitsplatz beziehen (vgl. ebd. Anlage 1, 6.5.1). Ziele Gestaltung gesundheitsgerechter Arbeit und Arbeitsbedingungen Balance zwischen Anforderung und Ressourcen, Einsatz der Beschäftigten entsprechend ihrer individuellen Stärken und Ressourcen beschäftigtenorientierte Gestaltung von Veränderungsprozessen (Erhalt der Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der Beschäftigten); Das Los 3 „Gesundheitsförderliche Gestaltung betrieblicher Rahmenbedingungen“ umfasst inhaltlich die The-menbereiche „Bewegungsförderliche Umgebung“, „Gesundheitsgerechte Verpflegung im Arbeitsalltag“, „Ver-hältnisbezogene Suchtprävention im Betrieb“ und „Mobile Arbeit gesund gestalten“. Diese Teilaspekte können alle oder teilweise bei einer Ideenumsetzung abgedeckt werden. Ziel Maßnahmen umsetzen, die der gesundheitsförderlichen Gestaltung des Arbeitsplatzes von Beschäftig-ten in KKU dienen Die Schaffung gesundheitsgerechter betrieblicher Bedingungen sollte bei der Ideenumsetzung mit begleitenden präventiven Angeboten zur Verhaltensmodifikation und Unterstützung eines gesundheitsgerechten Lebensstils kombiniert werden (siehe Handlungsfeld „Gesundheitsförderlicher Arbeits- und Lebensstil). Handlungsfeld „Gesundheitsförderlicher Arbeits- und Lebensstil“ (Verhaltensprävention) Unter dem Handlungsfeld „Gesundheitsförderlicher Arbeits- und Lebensstil“ subsummieren sich folgende Prä-ventionsprinzipien mit verhaltensbezogenen Interventionen in der betrieblichen Gesundheitsförderung: Stressbewältigung und Ressourcenstärkung, Bewegungsförderliches Arbeiten und körperlich aktive Beschäftig-te, gesundheitsgerechte Ernährung im Arbeitsalltag und Suchtprävention im Betrieb. Ziel Das generelle Ziel von verhaltensbezogenen Interventionen besteht darin, negative Folgen für die kör-perliche und psychische Gesundheit aufgrund von chronischen beruflichen Belastungen sowie persön-lichen Risiken bzw. Risikoverhaltensweisen zu vermeiden oder zu reduzieren. Die Gestaltung der objektiven Bedingungen bei der Arbeit in KKU und die Stärkung individueller verhal-tensbezogener Interventionen sollen nach Möglichkeit kombiniert werden.; Ziele Vermittlung und praktische Einübung von Selbstmanagement-Kompetenzen Vermittlung von Methoden zur Ressourcenstärkung Vermittlung und praktische Einübung von Entspannungsverfahren Ggf. Einbeziehung von Bewegungsangeboten zur Verringerung der Stressbelastung; Vermittlung von Wissen und Aufbau von Handlungskompetenzen zur Vorbeugung von bewegungsman-gelbedingten und durch Fehlbeanspruchungen induzierten Beschwerden und Erkrankungen Anleitung zur Bewältigung von Schmerzen und Beschwerden im Bereich des Muskel-Skelett-Systems Beratung und soziale Unterstützung zur Aufnahme und Verstetigung eigenständiger körperlicher Aktivi-täten mit dem Ziel, physische und psychosoziale Gesundheitsressourcen zu stärken; Information und Motivation der Belegschaft zu einer gesundheitsförderlichen Ernährungsweise sowie zur Reduzierung ungesunder Ernährungsweisen Sensibilisierung der Belegschaft für einen gesundheitsgerechten Ernährungsstil Erhöhung der Akzeptanz und Inanspruchnahme bedarfsgerechter gesundheitsfördernder Verpfle-gungsangebote Stärkung der Motivation und Handlungskompetenz der Beschäftigten zu einer eigenverantwortlichen Umstellung auf eine individuell bedarfsgerechte und gesundheitsförderliche Ernährung verhaltenspräventive Maßnahmen z. B. zur Vermeidung/Reduzierung von Übergewicht sowie von Man-gel- und Fehlernährung; -Informationsangebote zu suchtrelevanten Themen für die Beschäftigten in KKU -Sensibilisierung der Belegschaft zu Suchtgefahren und ihrer Verhütung -Stärkung der Motivation zur bedarfsbezogenen Nutzung von Angeboten der Suchtprävention -Beratung, Vermittlung und Durchführung von betrieblichen Angeboten zur Tabakentwöhnung, zum ri-sikoarmen Alkoholkonsum sowie zu weiteren Suchtmitteln -ggf. Hinweise auf Angebote und Einrichtungen der Suchthilfe und Selbsthilfekontaktstellen/-gruppen; Sind neben Interventionen bezüglich der Verhältnis- und Verhaltensprävention auch die Anbahnung und Nut-zung von überbetrieblichen Netzwerken in den prämierten Gewinnerideen enthalten, ist der Antragssteller/ die Antragssteller:in auch in der Pflicht, Leistungen zur Verbreitung und Implementierung von BGF durch überbe-triebliche Netzwerke anzubieten und zu erfüllen. Dies kann durch den / die Antragssteller:in selbst oder durch Unterauftragnehmer: innen erfolgen. Ziele -Erreichung, Sensibilisierung und Motivierung von KKU für Themen der BGF sowie des Arbeitsschutzes und des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) -Entwicklung und Förderung der Infrastruktur für Netzwerke auf lokaler und regionaler sowie auf Lan-des- und Bundesebene -Vermittlung von Inhalten rund um das Thema BGF und dessen Umsetzung in der Praxis Sind bei der Umsetzung der Gewinnerideen ergänzende Leistungen weiterer Sozialversicherungsträger rele-vant, weist der/ die Auftragnehmer:in basierend auf dem Auftragsworkshop der BGF-KS auf weitere Zuständige und Verantwortliche wie z. B. die Renten- oder die Unfallversicherung hin.

Source officielle

Source : TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Vérifiez toujours les détails dans l'avis officiel.

Dernière vérification auprès de TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) il y a 1 mois

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