Prestations d'architecture pour la démolition et la construction neuve de l'équipement enfance et jeunesse 'Wilde Rübe' à Berlin-Neukölln
OriginalDeutschland - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen - Objektplanungsleistungen für den Rückbau und Neubau der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Wilde Rübe in Berlin-Neukölln
Procédure négociéeL'acheteur sélectionne des candidats, puis négocie les offres avant de choisir.Entrée complèteAu-dessus du seuil européenUn marché assez important pour que les règles européennes s'appliquent et qu'il paraisse sur TED.Entrée complète
Code CPVLe vocabulaire commun de l'UE pour ce qui est acheté : un code à huit chiffres présent dans chaque avis.Entrée complète
Prestations d'architecture pour la démolition et la construction neuve de l'équipement enfance et jeunesse 'Wilde Rübe' à Berlin-Neukölln
Acheteur: Bezirksamt Neukölln von Berlin
Pays: Allemagne
Procédure: Procédure négociée
Secteur (CPV): Services d'architecture & d'ingénierie (71240000)
Aperlena: https://aperlena.com/fr/t/deutschland-dienstleistungen-von-architektur-und-ingenieurburos-sowie-planungsbezogene-leistungen-objektplanungslei-9421adb76b
Avis officiel: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/642161-2026
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Résumé
Résumé généré automatiquement
Le district de Berlin-Neukölln attribue des prestations d'architecture selon le § 34 HOAI, phases 1 à 9, ainsi que des prestations particulières, pour la démolition et la construction neuve de l'équipement pour enfants et jeunes 'Wilde Rübe', Wildenbruchstraße 25. Il s'agit d'une aire de jeux encadrée pédagogiquement, seule structure du genre dans le quartier, dont le bâtiment des années 1970, lié techniquement à une crèche voisine, est vétuste. La variante retenue est une construction neuve contre le mur pignon, avec environ 684 m² de surface brute sur un terrain de 2.424 m². Le projet prévoit la séparation bureau et cuisine, une salle polyvalente supplémentaire et des réseaux techniques indépendants. Estimation des coûts : 4,23 millions d'euros bruts.
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Description
Für den Rückbau und Neubau der Kinder- und Jugendeinrichtung „Wilde Rübe“, Wildenbruchstraße 25, 12045 Berlin werden Architektenleistungen nach § 34 HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9, vergeben. Die “Wilde Rübe” ist ein pädagogisch betreuter Spielplatz. Es ist die einzige Einrichtung für Kinder und Jugendliche im Gebiet. Zum pädagogisch betreuten Spielplatz gehört auch ein kleines Haus, welches baulich mit der benachbarten Kita verbunden ist. Das Gebäude wurde Mitte der 70er Jahre als Kindertagesstatte errichtet. Die Jugendfreizeiteinrichtung ist an die gemeinsame Medienanlage der Kita angeschlossen und daher von deren Betrieb abhängig. Das Haus bietet zu wenig Raum für Kinder, insbesondere in der kalten Jahreszeit. Die Einrichtung muss deutlich größer werden, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. Im Gebäude soll eine Trennung von Büro und Küche herbeigeführt werden, ein zusätzlicher Mehrzweckraum soll entstehen. Als Ergebnis der angefertigten Machbarkeitsstudie wurde sich für einen Neubau an der Brandwand als Vorzugsvariante entschieden. Die Grundstücksfläche beträgt 2.424 m², für den Neubau stehen ca. 684 m² (BGF) zur Verfügung. Die Gesamtkosten des Neubaus belaufen sich laut Kostenschätzung auf 4,23 Mio brutto (KG 200-700), inkl. Unvorhergesehenes und Rundung.
Für den Rück- und Neubau der Kinder- und Jugendeinrichtung „Wilde Rübe“ werden Architektenleistungen nach § 34 HOAI, LP 1 bis 9, sowie besondere Leistungen vergeben. Die Objektplanung umfasst auch die Planung des Rückbaus. Das Gebäude aus den 70er Jahren ist baulich veraltet, mit eingeschränkter Küchennutzung und schlecht belichteten Räumen ohne Gartenbezug. Auch die Sanitäranlagen sind veraltet und ungünstig angeordnet. Zudem kann das Gebäude aktuell nicht autark von der angrenzenden Kita betrieben werden. Die Medien, bspw. Heizung, sind mit der Kita verbunden, sodass Arbeiten dort direkte Folgen auf die Wilde Rübe haben. Daher sollen alle Medien getrennt verlegt und angeschlossen werden. Die Konstruktion des Gebäudes sowie der Kita besteht aus Variel-Raumzellen mit Stahlbetonrahmen. Die Dachkonstruktion besteht aus Stahlträgern und Trapezprofilblechen. Gem. Gutachten wurden Schadstoffe im Gebäude identifiziert. Beim Neubau sind die Kosten für die fachgerechte Entsorgung belasteter Bauteile zu berücksichtigen. Die Raumzellen können vollständig abgerissen werden, ohne die Tragfähigkeit der Kita zu beeinträchtigen. Auch einzelne Zellen können entfernt werden, da sie nur konstruktiv miteinander verbunden sind. Neue Durchdringungen in der Bodenplatte werden als schwierig eingeschätzt, da der Spannstahl nicht unterbrochen werden darf. Nichttragende leichte Innenwände und Fassadenausfachungen der Variel-Zellen können abgebrochen werden. Die Fundamente sollten aus Kostengründen und wegen möglicher Setzungen erhalten bleiben. Der Neubau soll einen Eingangsbereich als zentralen Verteiler mit funktional angeordneten Nutzungsbereichen erhalten, die flexibel auf unterschiedliche Anforderungen reagieren können. Die Raumstruktur orientiert sich an einem offenen, teilbaren Hauptbereich, ergänzt durch moderne technische Ausstattung und eine voll ausgestattete Küche. Der Neubau soll von Beginn an auf Veränderbarkeit ausgelegt sein, mit Räumen, die flexibel auf die wandelnden Bedürfnisse, Interessen und Wünsche der Kinder und Jugendlichen reagieren können - sowohl in der Nutzung als auch in Farbgestaltung, Materialwahl und Raumaufteilung. Bei der geplanten Ausführung des Neubaus in Holzfertigteilbauweise liegt der Fokus auf ökologischer Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Der Neubau ist gemäß §10 EWG Berliner Energiestandards für öffentliche Gebäude so zu konzipieren und nachzuweisen, dass mindestens der Effizienzhausstandard KfW 40 erreicht wird. Hierzu sind insbesondere eine hochwärmegedämmte und luftdichte Gebäudehülle, eine energieeffiziente und bedarfsgerechte Anlagentechnik sowie der Einsatz erneuerbarer Energien vorzusehen. Die Einhaltung der energetischen Kennwerte ist im weiteren Verfahren prüffähig nachzuweisen und mit einem Energieberater abzustimmen. Langlebige, wartungsarme, schadstoffarme sowie rückbau- und recyclingfähige Baustoffe sind verbindlich einzusetzen. Eine BNB-Zertifizierung ist aufgrund des geringen Gebäudeumfangs nicht vorgesehen. Dennoch ist eine Anlehnung an die Zielsetzungen und wesentlichen Kriterien des BNB-Standards sicherzustellen. Das Gebäude ist öffentlich zugänglich und deshalb barrierefrei auszubilden (siehe Handbuch - Barrierefreies Planen und Bauen in Berlin). Es ist ein „Gesamtkonzept Barrierefreiheit" im Zuge der Bearbeitung der VPU vorzulegen. Die Baumaßnahme ist für Projekte der Kunst am Bau vorgesehen. Es sind die gültigen Vorgaben/Vorschriften der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hinsichtlich dem Energie- und Nachhaltigkeitsaspekt zu beachten, u.a. Leitfaden „Ökologisches Bauen - Anforderungen an Baumaßnahmen“, die VwVBU, die EnEV-Durchführungsverordnung, das GModG, Ermittlung der Lebenszyklus-Treibhausgasemissionen nach der neuen DIN SPEC 91606 (gültig ab 1.1.2028 für alle neu zu errichtende Gebäude >1000m², sowie ab 1.1.2030 gültig für alle weiteren Gebäude), Pflicht zur anlasslosen Ausstellung von Energiebedarfsausweisen gemäß § 80 Abs. 6 GModG, Regelung zur Einführung des Nullemissionsgebäudes ab 2028 für öffentliche Gebäude und ab 2030 für alle Neubauten im Zuge des GModG. Das genehmigte Bedarfsprogramm für das Vorhaben geht von Gesamtbaukosten iHv rund 4,2 Mio € brutto aus, davon ca. 223 Tsd € für die KG 200, 1,5 Mio € für die KG 300 und ca. 1 Mio € für die KG 400 (einschl. UV und Rundung). Planungsbeginn Ende 2026 / Anfang 2027, Beginn der Bauarbeiten Mitte 2029, Übergabe Ende 2031. Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster IV 410.H F der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen für Architektenleistungen einschließlich AVB (abrufbar unter: https://www.berlin.de/sen/sbw/service/rechtsvorschriften/bereich-bauen/anweisung-bau-abau/). Verfahren: Durchgeführt wird ein 2-stufiges Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach §17 VgV. Die 1. Stufe, der Teilnahmewettbewerb, schließt mit der Auswahl von 3 geeigneten Büros ab. Nach Prüfung der Mindestanforderungen erfolgt die Auswahl anhand der mit der Bekanntmachung veröffentlichten Eignungskriterien. In der 2. Stufe (Verhandlungsverfahren) werden die ausgewählten Teilnehmenden aufgefordert, mit dem Angebot eine Ideenskizze zum Lösungsvorschlag einzureichen. Ziel ist die Entwicklung eines architektonischen und funktionalen Entwurfskonzeptes für Rück- und Neubau der „Wilden Rübe“. Die Ideenskizze soll nachvollziehbar darstellen, wie die Planungsaufgabe gestalterisch, funktional und wirtschaftlich gelöst werden kann, und dient als Grundlage für die weitere Planung. Die Aufwandsentschädigung beträgt 6.739,93 € netto je vollständig erbrachtem und im Verhandlungsgespräch vorgestelltem Lösungsvorschlag. Näheres zur Aufgabenstellung kann Nr. 4 dieser Anlage „Vergabeinformation“ entnommen werden. Für den Teilnahmewettbewerb ist dies noch nicht relevant. Die Lösungsvorschläge sind NICHT mit dem Teilnahmeantrag einzureichen! Die Planungs- und Arbeitssprache ist deutsch.
Source officielle
Source : TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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