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Allemagne - Services de conservation des monuments - Mise en valeur du monument Luther à Berlin - ID25140Ge
Acheteur: Grün Berlin GmbH
Pays: Allemagne
Procédure: Procédure négociée
Secteur (CPV): Culture, sport & loisirs (92522000)
Aperlena: https://aperlena.com/fr/t/deutschland-dienstleistungen-im-bereich-denkmalschutz-inwertsetzung-des-luther-denkmals-berlin-id25140ge-59a9208296
Avis officiel: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/79213-2026
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Résumé
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Le maître d'ouvrage à Berlin-Mitte attribue des prestations de planification interdisciplinaires pour la mise en valeur du monument Luther sur le Rathaus-Forum. Il s'agit de prestations de planification de bâtiments et d'espaces intérieurs selon les §§33ss HOAI 2021 et/ou de planification d'espaces extérieurs selon les §§39ss HOAI 2021, et, si nécessaire, d'une prestation artistique. La procédure est une procédure négociée avec publication préalable conformément au §17 VgV : un nombre illimité d'intéressés peut déposer une demande de participation, parmi lesquels jusqu'à 5 soumissionnaires seront invités à remettre une offre. Chaque soumissionnaire remettant une offre avec proposition en première phase de négociation reçoit une indemnité forfaitaire répartie sur un total de 35 700 EUR brut. Aucune date limite n'est indiquée dans l'avis.
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Description
Gegenstand der zu vergebenden interdisziplinären Gesamtleistung sind die für die Inwertsetzung des Luther-Denkmals Berlin auf dem Rathaus-Forum in Berlin-Mitte erforderlichen Planungsleistungen, darunter Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume §§33ff HOAI 2021 und/oder Freianlagenplanung §§39ff HOAI 2021, und, bei Bedarf, der Einbeziehung einer künstlerischen Leistung. Die Auftragsvergabe erfolgt im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV. Im Rahmen dieses Verfahrens fordert die Auftraggeberin zunächst eine unbeschränkte Anzahl von Interessenten im Rahmen eines Teilnahmewettbewerbs öffentlich zur Abgabe von Teilnahmeanträgen auf. Über den Teilnahmewettbewerb sollen bis zu 5 Bietende ausgewählt und zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Teil des Angebots sind ein Lösungsvorschlag (siehe Anlagen "Ergänzungen zur Verfahrensbeschreibung" und "Informationen zur Verhandlung") und ein Honorar- und Kostenangebot. Der Lösungsvorschlag stellt keine (Vor)-Entwurfsplanung im Sinne eines Wettbewerbsbeitrags dar, sondern dient der Darstellung des Verständnisses der Planungsaufgabe, der entwurflichen Herangehensweise sowie der interdisziplinären Arbeitsweise. Die Bewertung des Lösungsvorschlags erfolgt durch ein Fachgremium und ist Teil einer ersten Bewertung nach allen Zuschlagskriterien nach der eine Abschichtung der Bieter geplant ist (1. Stufe der Verhandlungen). Jede/r Bietende der/die in der 1. Stufe der Verhandlungen ein Angebot mit Lösungsvorschlag entsprechend des Leistungsbilds abgibt, erhält eine pauschale Aufwandsentschädigung, die zu gleichen Teilen aus der zur Verfügung stehenden Gesamtsumme von 35.700 € (brutto) auf alle Bietenden aufgeteilt wird. Die Aufwandsentschädigung wird nach Abschluss des Vergabeverfahrens gegen eine entsprechende Rechnung gezahlt. Weitere Kosten werden nicht erstattet. Eine 2. Stufe der Verhandlungen ist optional für die Erstellung eines überarbeiteten Angebots vorgesehen; die Auftraggeberin behält sich einen Zuschlag auf das Erstangebot vor. Näheres siehe Anlagen "Ergänzungen zur Verfahrenbeschreibung" und "Informationen zur Verhandlung", erhältlich auf der Vergabeplattform).
Die Projektaufgabe ist die Inwertsetzung der vom historischen Luther-Denkmal in Berlin-Mitte erhaltenen Teile. Das 1897 nach einem Entwurf vom Plastiker Paul Otto geplante und nach dessen Tod durch den Bildhauer Robert Toberentz auf dem Neuen Markt vollendete Luther-Denkmal bestand aus einer zentralen, ca. 3,5m hohen Luther-Bronzefigur und acht Begleitfiguren, die zusammen auf einem ca. 10,5m x 10,5m großen Treppensockel gruppiert waren. Der aus rotem, schwedischem Granit aufgebaute Sockel mit einer granitenen Balustrade wurde über einen zentralen, zehnstufigen Treppenlauf erreicht. Die maximale Gesamthöhe des Denkmals betrug 8,20 m. Es galt bis zur Vollendung des Kaiser-Wilhelm I.- Nationaldenkmals an der Schlossfreiheit 1897 als umfangreichste Denkmalanlage Berlins. 1943 wurden die bronzenen Figuren des Luther-Denkmals mit Ausnahme der Lutherfigur abgebaut und vermutlich eingeschmolzen. Das Verbliebene überstand den Krieg blessiert und wurde um 1950 abgeräumt. Am historischen Ort verblieben nur die Fundamente. Die Luther-Bronzefigur und die dazugehörige Plinthe wurden außerhalb der Stadt gesichert und im Oktober 1989 nördlich der St. Marienkirche provisorisch wieder aufgestellt. Das Ergebnis eines Ideenwettbewerbs zur Schaffung eines neuen Luther-Denkmals 2016 wurde nicht umgesetzt, die Luther-Bronzefigur jedoch vom Standort nördlich der St. Marienkirche an seinen historischen Ort zurückgeführt, wieder auf einem provisorischen Sockel. Die Ausformung des heutigen Sockels werden derzeit weder der Bedeutung Luthers und seinem Denkmal, noch dem erforderlichen Informationsbedarf über Luther und die Geschichte des Denkmals noch dem zentralen, hoch frequentierten Ort gerecht. Die jetzt geplante Inwertsetzung soll am Standort des großenteils nicht mehr erhaltenen Denkmals aus dem 19. Jh. und innerhalb von dessen Grenzen stattfinden. Es wird ein Konzept erwartet, das die erhaltenen denkmalgeschützten Elemente des originalen Denkmals (Luther-Bronzefigur, Plinthe und Fundamente) restauratorisch angemessen, repräsentativ und würdig sichert und im urbanen Kontext sichtbar präsentiert und barrierefrei erreichbar macht. Lage, Form, Konstruktion und Ausgestaltung seiner Darbietung sollen dem Wirken Luthers als Reformator entsprechend zeitgemäß und angemessen sein. Eine Rekonstruktion des Denkmals von 1895 oder von Teilen davon ist nicht geplant. Obwohl das Denkmal selbst weniger städtebauliche Anforderungen mit sich bringt, ist dem städtebaulichen und freiräumlichen Kontext mit seinen vielen historischen Zäsuren, die dieser öffentliche Raum prägt, Rechnung zu tragen. Zu beachten sind die vorliegende Planung für die Neugestaltung der Freianlagen des Rathaus-Forums, das Spannungsfeld zwischen der St. Marienkirche, der Spandauer und der Karl-Liebknecht Straße, der räumliche Bezug zum Denkmal für Moses Mendelssohn sowie zu den öffentlichen Grünanlagen am Fernsehturm. Im Verfahren können Vorschläge für eine Anpassung an der vorliegenden Planung für das unmittelbare Umfeld des Luther-Denkmals (Neuer Markt) gemacht werden, deren Umsetzung die Inwertsetzung des Luther-Denkmals unterstützen würden, von deren Umsetzung die eigentliche Maßnahme zur Inwertsetzung aber nicht abhängen darf. Ziel ist es, durch eine in Form und Material angemessene Gestaltung, die auch auf die künstlerische Qualität der erhaltenen Bronze-Figur angemessen reagiert, einen Ort zur gedanklichen und emotionalen Auseinandersetzung mit der Reformation und dem Wirken Luthers zu schaffen, und diese auch für nachfolgende Generationen erfahrbar zu erhalten. Integraler Bestandteil des Konzepts ist die Planung und Herstellung einer geeigneten Informationstafel oder -stele. Für die Umsetzung der Inwertsetzung wird ein Budget in Höhe von bis zu 724.000. Euro (netto) für KG 200 bis 600 (DIN 276) bereitgestellt. In diesem Budget enthalten ist die Herstellung künstlerischer Objekte/künstlerisch hergestellter Bauteile, d.h. Material-, je nach baulicher Typologie Bau- bzw. Herstellungs- und Transportkosten, sowie Bauleistungen Dritter. Etwaiige erforderliche Gutachten, ggf. Planungsleistungen Dritter und ggf. Kosten für bautechnische Nachweise, für die fachliche und künstlerische Oberleitung, sind im Honorarangebot enthalten. (Näheres siehe Anlage Projektinformation zur Auftragsbekanntmachung, erhältlich auf der Vergabeplattform im Ordner "Projektinformationen).
Source officielle
Source : TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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Allemagne
Culture, sport & loisirsUniversitätsklinikum Halle (Saale (AöR)
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Contexte de marché
Appel ouvert moyen · Culture, sport & loisirs
10 730 060 €
1 007 ouverts en Europe actuellement
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