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Deutschland - Bau von Laborgebäuden - ÖPP-Projekt "MRI Kiel Neubau" (VOEK 203-22)

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Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben plant für die Unterbringung des Max Rubner-Instituts, einem Bundesforschungsinstitut im Aufgabenbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, die Realisierung eines Neubaus in Kiel eines Forschungs- und Verwaltungsgebäude auf dem Grundstück Bremerskamp in Kiel an der Ohlshausenstraße in unmittelbarer Nähe zur Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Die Planung, die Errichtung sowie die Instandhaltung und Betriebsdienstleistungen des Gebäudes und der Außenanlagen sollen im Rahmeneiner Öffentlich Privaten Partnerschaft als Inhabermodell auf einen privaten Partner übertragen werden. Geplant ist eine Betriebs- und Instandhaltungslaufzeit von 30 Kalenderjahren. Besondere Bedeutung hat hierbei die technisch-funktionale, ökologische und wirtschaftliche Qualität. Es ist mindestens eine Silber-Zertifizierung gemäß BNB Neubau Laborgebäude, Version BNB_LN 2020, für das Gebäude zu erreichen; die Außenanlagen werden nicht nach BNB Außenanlagen zertifiziert, jedoch sind diese in Anlehnung an die Kriterien Version BNB_AA V2016, in Silber zu realisieren, um auch im Außenraum die nachhaltigen Qualitäten zu erreichen. In architektonischer Hinsicht soll das Gebäude das MRI angemessen repräsentieren und sich zugleich in die zukünftige nachbarschaftliche Nutzung der CAU einpassen. Auf dem vorgesehen Grundstück soll ein modernes Forschungs- und Verwaltungsgebäude für das MRI geplant und errichtet werden. Vorgesehen ist eine Unterbringung der an den Standorten Kiel und Hamburg bestehenden Institute bzw. Institutsteile mit entsprechenden Laboren und laborspezifischen Technikflächen sowie einem Verwaltungsteil, der eine Personal-, IT-Abteilung, eine Bibliothek und Teile der Stabsstelle des MRI umfasst. Im Außenbereich sind Stellplätze für Mitarbeiter und Besucher vorgesehen. Die in dem Neubau unterzubringenden Labore unterteilen sich in chemische Labore und in Labore verschiedener Sicherheitsstufen beginnend mit Schutzstufe 1, oder Sicherheitsstufe 1 bis hin zu Schutzstufe 3 und Laboratorien Schutzstufe 3**. Des Weiteren besteht das Erfordernis u.a. von Messräumen, Sensorik-, (Tief-) Kühlräume, Gefahrstoff- und Gaslager, Mikrobiologie-, ein Milch- und ein Fischtechnikum, verschiedenen Werkstätten sowie einer radiologischen Leitstelle, die Bestandteil von Notfallplänen des Bundes sein wird. Sowohl die Forschungsbereiche als auch die Verwaltung sollen zu einer Gesamtheit zusammengeführt werden, ein homogenes Forschungs- und Verwaltungsgebäude bilden. Die Nutzfläche 1-7 der Laborflächen betragen ca. 3.400 m², die Büroflächen ca. 1.000 m² und die Sonderflächen ca. 1.600 m². Das Vertragsgrundstück liegt im Geltungsbereich des rechtskräftigen Bebauungsplanes Nr. 1028 "Bremerskamp I". Damit wurden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung des Vertragsobjektes geschaffen. Der AG hat zur Umsetzung des Bauvorhabens mit der Landeshauptstadt Kiel am 2. November 2022 einen Städtebaulichen Vertrag (UR Nr. 1030/2022 CB) geschlossen. Die entsprechenden Festsetzungen des Bebauungsplanes sowie sämtliche Pflichten aus dem Städtebaulichen Vertrag sind im Rahmen der Errichtung des Vertragsobjektes zu beachten. Besondere Bedeutung im Rahmen der Planung und Bebauung hat die technisch-funktionale, ökologische und wirtschaftliche Qualität. Für das Vertragsobjekt ist eine Silber-Zertifizierung gemäß BNB Neubau Laborgebäude, Version BNB_LN 2020, für das Gebäude zu erreichen; die Außenanlagen werden nicht nach BNB Außenanlagen zertifiziert, jedoch sind diese in Anlehnung an die Kriterien Version BNB_AA V2016, in Silber zu realisieren, um auch im Außenraum die nachhaltigen Qualitäten zu erreichen. In architektonischer Hinsicht soll das Gebäude das MRI angemessen repräsentieren und sich zugleich in die zukünftige nachbarschaftliche Nutzung der CAU einpassen. Vor dem Hintergrund der für Bundesliegenschaften geltenden Energieeffizienzfestlegungen für klimaneutrale Neu-/Erweiterungsbauten und Gebäudesanierungen des Bundes ergibt sich für den Auftraggeber das Ziel einer möglichst CO2-armen Energieversorgung. Dies soll durch die Nutzung lokal vorhandener Energiequellen für Wärme und Kälte erreicht werden. Gemeinsam mit dem Land Schleswig-Holstein, dem Gebäudemanagement Schleswig Holstein (GMSH) und der CAU wurde basierend auf diesen Grundlagen ein Liegenschaftsenergiekonzept entwickelt, das aufgrund der Nutzung von Abwärme aus vorhandenen und künftig neu zu errichtenden Gebäuden gegenüber einer Wärmeversorgung über Fernwärme deutlich ökonomischer und CO2 ärmer ist. Wesentlicher Kern des Liegenschaftsenergiekonzeptes ist der Betrieb des Nahwärmenetzes. Voraussetzung für die Umsetzung dieser Planungen ist jedoch, dass sich der Bezug der klimafreundlichen Abwärme von der CAU auch im Rahmen einer wirtschaftlichen Bewertung als vorteilhaft gegenüber dem Bezug von Fernwärme erweist. Über den Bezug ist ein langfristiger Wärmelieferungsvertrag mit der CAU geplant. Planung, Neubau sowie Instandhaltung und Gebäudemanagement für das Vertragsobjekt sollen im Rahmen einer Öffentlich Privaten Partnerschaft auf einen privaten Partner übertragen werden. Das technische, infrastrukturelle, kaufmännische Gebäudemanagement sind über 30 Kalenderjahre vorgesehen.

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Source : TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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