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Deutschland - Aushub- und Erdbewegungsarbeiten - Herrichten Baufeld

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Description

Der Baufeldbereich zeigt sich aktuell als geschottertes Terrain. Auf dem Grundstück soll eine Gesamtschule errichtet werden. Die Bestandsbauten des Grundstückes wurden bereits zurückgebaut. Schürfe und Abgrabungen zur Altlastendetektion haben größtenteils stattgefunden. Im Bereich der zurückgebauten Kellersohle hat sich Regenwasser eingestaut. Ebenso wurde das Areal teilweise einer fachlichen Kampfmittelsondierung unterzogen. Die Bescheinigung zur Kampfmittelfreiheit für große Grundstücksteile liegt vor. Einzelne Randbereiche sowie die wasserbedeckte Sohle im Bereich des Kellerrückbaus müssen noch auf Kampfmittel sondiert werden. Bevor das Baugrundstück für die vorgesehenen Schulbauzwecke beansprucht werden kann, sind weitere Maßnahmen zur Altlastensanierung und Baufeldvorbereitung erforderlich. Ziel der zu leistenden Arbeiten ist die Herstellung eines ebenen Gesamtplanums in fertiger Leistung. Dies soll in den im LV beschriebenen Schritten erfolgen. Die auszuführenden Arbeiten umfassen Kampfmittelsondierung, Altlastenbeseitigung, Erdbauarbeiten. Baufeldherstellung - Erdbauabfolge: Ziel der zu leistenden Arbeiten ist die Herstellung eines ebenen Gesamtplanums in fertiger Leistung mit einem Verformungsmodul auf dem Erdplanum von mind. Ev2 = 45 MPa. Dazu nötige Arbeiten und Nebenleistungen, die aber in den Positionen dieser Leistungsbeschreibung nicht im Einzelnen genau beschrieben sind, jedoch zum Erreichen der Gesamtleistung nötig sind, sind in die Einheitspreise einzukalkulieren. Bauabschnitt 1, Schritt 1: Im ersten Schritt ist das Baufeld vollständig als Urgelände aufzumessen. Dieses Aufmaß gilt als Abrechnungsgrundlage und ist ebenso wie alle Zwischen- und Schlussaufmaße jeweils zeitnah der Bauleitung zu übergeben. Vor Beginn sind die noch nicht freigegebenen Flächen auf Kampfmittel zu sondieren. Schritt 2: Zur Kampfmittelsondierung und für die weiteren Arbeiten der Baufeldvorbereitung ist die mit Tagwasser gefüllte Kellergrube auszupumpen. Die feinsedimentreiche Sohle der Kellergrube ist nach der Kampfmittelsondierung abzutragen und das Aushubmaterial zur Trocknung vor Wiedereinbau seitlich im Baufeld zu lagern. Die Sohle der Kellergrube ist auf Tragfähigkeit zu prüfen und ggf. zu vermörteln. Der in den Planunterlagen zum LV gezeigte Ablagerungsort ist nur beispielhaft. Bestandsbäume sind zu schützen. Schritt 3: Im Baufeld ist eine geeignete Fläche zur Zwischenlagerung von Erdmieten vorzusehen und entsprechend herzustellen, sofern dies aus Gründen des Bauablaufes erforderlich wird.; dies gilt auch für Ein- oder Ausbaumaterial. Ein Bereich ist über die Bestandszufahrt an der Fiedlerstraße autark andienbar. Desweiteren befinden sich auf dem Baufeld drei Bereiche (Nordhof, Werkstatt und östl. Wohnhäuser), in denen eine Beseitigung von belasteten Böden notwendig wird (vgl. Bodenverwertungskonzept/geotechnischer Bericht). Der Boden in diesen Bereichen ist profilgerecht zu lösen und gem. Einstufung im Bodenverwertungskonzept zu entsorgen. Es handelt sich um Z2 und >Z2 Böden. Bauabschnitt 2, Schritt 4: Der bauseits gelagerte und getrocknete Boden ist zu konfektionieren und durch Einarbeitung von Kalk-Zement-Mischbindern zu verbessern und im Bereich der Kellergrube lagenweise wieder einzubauen und zu verdichten. Die weitere Verfüllung der Kellergrube und der Aushubbreiche aus Schritt 3 erfolgt unter Verwendung des Bodenmaterials des Baufeldes im Cut & Fill-Verfahren. Durch Cut & Fill ist innerhalb des Baufeldes ein eingeebneter Erdbauhorizont (sog. Arbeitsebene 1) herzustellen. Dessen mittlere Geländehöhe beträgt voraussichtlich etwa 147,55 m ü. NHN; an den äußeren Grundstücksgrenzen werden dabei an keiner Stelle Geländeveränderungen von mehr als 1 m vorgenommen. Gegen die äußeren Grundstücksgrenzen werden Höhenunterschiede durch flach geneigte Böschungen ausgeglichen. Mit Abschluss der Maßnahme liegt ein von Kampfmitteln und Altlasten befreites Grundstück mit einem Verformungsmodul auf dem Erdplanum von mind. Ev2 = 45 MPa vor.

Source officielle

Source : TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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Dernière vérification auprès de TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) il y a 1 mois

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