Germania - Studio di fattibilità, consulenza, analisi - Iniziativa federale 'Aiuto e sostegno alla mancanza di figli non desiderata' - Aggiornamento dello studio Mancanza di figli non desiderata 2020
OriginaleDeutschland - Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse - Bundesinitiative „Hilfe und Unterstützung bei ungewollter Kinderlosigkeit“ - Aktualisierung der Studie Ungewollte Kinderlosigkeit 2020
AggiudicataAvviso di aggiudicazione
Nessuna scadenza pubblicata
Le offerte sono chiuse. Un'aggiudicazione o una rettifica su questo avviso: un'email quando il registro lo vede.Accedi
Germania - Studio di fattibilità, consulenza, analisi - Iniziativa federale 'Aiuto e sostegno alla mancanza di figli non desiderata' - Aggiornamento dello studio Mancanza di figli non desiderata 2020
Stazione appaltante: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Paese: Germania
Procedura: Procedura negoziata
Settore (CPV): Servizi di architettura e ingegneria (71241000)
Aperlena: https://aperlena.com/it/t/deutschland-durchfuhrbarkeitsstudie-beratung-analyse-bundesinitiative-hilfe-und-unterstutzung-bei-ungewollter-kin-210cea8248
Avviso ufficiale: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/604666-2026
Pubblicata
Aggiudicatain attesa
Sintesi
Sintesi generata automaticamente
Il Ministero federale per la Famiglia ha affidato l'aggiornamento dello studio del 2020 sulla mancanza di figli non desiderata nell'ambito dell'iniziativa federale 'Hilfe und Unterstützung bei ungewollter Kinderlosigkeit'. L'appalto comprende uno studio di fattibilità, consulenza e analisi sulle condizioni di vita, gli atteggiamenti e le esperienze di donne e uomini senza figli non per scelta, inclusa la conoscenza della fertilità e i trattamenti di medicina riproduttiva. Gli studi precedenti del 2012 e del 2019 furono realizzati dal Delta Institut. Il contratto è stato assegnato.
Descrizione
In den Jahren 2012 und 2019 hat das BMFSFJ Studien zur Situation gewollt und ungewollt kinderloser Frauen und Männer beim Delta Institut in Auftrag gegeben. In 2012 wurde im Auftrag des BMBFSFJ durch das Delta Institut erstmals eine deutschlandweite Studie zur gewollten und ungewollten Kinderlosigkeit durchgeführt. Ziel war es, die Gründe und Ursachen von ungewollter Kinderlosigkeit zu erforschen und herauszufinden, ob ungewollte Kinderlosigkeit ggf. milieuspezifisch unterschiedlich häufig verteilt ist. So wurde deutlich, dass bei vielen Kinderlosen es zunächst eine gewollte Kinderlosigkeit gab, die aufgrund des Aufschiebens des Kinderwunsches in ein höheres Alter dann zu einer ungewollten Kinderlosigkeit führte. Gründe für das Aufschieben waren jedoch nicht nur eine fehlende Partnerschaft oder der Wunsch sich zunächst beruflich zu etablieren, sondern auch das mangelnde Wissen über Fertilität und reproduktionsmedizinische Behandlungsmöglichkeiten. Um die Lebenswirklichkeiten und Einstellungen von Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch näher zu betrachten, wurde in 2019 eine umfangreiche Studie zur Situation ungewollt Kinderloser in Deutschland durchgeführt. Hierbei wurden unter anderem die Einstellung zum Kinderwunsch, die Gründe der ungewollten Kinderlosigkeit, die Kenntnisse von Fertilität im Lebensverlauf, die Inanspruchnahme reproduktionsmedizinischer Behandlungen, aber auch die Diskriminierungserfahrungen aufgrund von Kinderlosigkeit sowie die Angst vor Stigmatisierung erfragt. Es war und ist die erste repräsentative Studie in Deutschland, die ungewollt kinderlosen Frauen und Männern im Alter von 20 bis 50 Jahren in den Blick nimmt und ihre Einstellung und Erfahrungen erfragt. Ergebnisse waren unter anderem, dass jedes zehnte Paar zwischen 20 und 50 Jahren ungewollt kinderlos ist. Mittlerweile sprechen viele sogar von jedem achten, sogar siebten Paar. Diese Vermutung lässt sich durch die gestiegene Anzahl der reproduktionsmedizinischen Behandlungen (2019: 110.105; 2024: 134.281) stützen, bedarf jedoch einer wissenschaftlichen Validierung. Weiterhin wurde festgestellt, dass 44 Prozent der Frauen und 55 Prozent der Männer, die bereits viele Jahre einen unerfüllten Kinderwunsch haben, noch nie (!) auf den Gedanken gekommen sind, dass es auf natürlichem Wege nicht klappen könnte. Weitere bedeutende Ergebnisse der Studie waren, dass nur 25 Prozent aller ungewollt Kinderloser medizinisch hat abklären lassen, ob organische oder hormonelle Gründe eine Ursache für die Kinderlosigkeit sein könnten; gleichzeitig stellte mehr als die Hälfte aller Kinderlosen fest, dass ungewollte Kinderlosigkeit in der Gesellschaft tabuisiert sei und erklärte, bereits eigene Diskriminierungs- und Stigmatisierungserfahrungen gemacht zu haben. In den letzten beiden Studien konnte außerdem festgestellt werden, dass der Anteil der ungewollt Kinderlosen von allen Kinderlosen im Alter von 20-50 Jahren von 25% auf 32 % signifikant gestiegen ist. Anhand der gestiegenen reproduktionsmedizinischen Behandlungen liegt die Vermutung nahe, dass der Anteil weiter gestiegen ist. Dies muss jedoch wissenschaftlich fundiert überprüft werden. Trends nach Milieuzugehörigkeit und Lebensphase sind hier vor allem für zielgruppenspezifische Maßnahmen für eine wirkungsorientierte Maßnahmenentwicklung wichtig. Die Studien finden in der Wissenschaft aufgrund ihrer Einzigartigkeit immer noch großen Anklang. Zudem erhielt das Fachreferat häufig Anfragen zu den Ergebnissen der Studien sowie Nachfragen, ob eine Neuauflage geplant ist. Ungewollt Kinderlose sind im Querschnitt der Bevölkerung zu finden. Wichtig ist es deshalb, die verschiedenen sozialdemographischen- und bevölkerungsstrukturellen Hintergründe zu erforschen, um dem hochsensiblen und komplexen Forschungsgegenstand gerecht zu werden. Weiterhin wurde identifiziert, dass sich sowohl die Einstellungen zur Kinderlosigkeit als auch die damit verbundenen Erfahrungen deutlich unterscheiden. Gleichzeitig verfügen die Personen entsprechend über unterschiedliche soziale und kulturelle Ressourcen. Die letzte Studie zur ungewollten Kinderlosigkeit basiert auf Daten, die bereits sieben Jahre alt sind. Um die Entwicklungen beim Thema ungewollte Kinderlosigkeit zu überprüfen, soll auf Grundlage der Studie 2020 eine Aktualisierung vorgenommen werden. Durch die aktuell intensive Diskussion zur Reproduktionsmedizin nicht nur in Fachkreisen, sondern insbesondere in der medialen Öffentlichkeit hat sich möglicherweise die Wahrnehmung des Themas bei Betroffenen verändert. Auch dies soll mit der Studie kontrolliert werden. Ein zentrales Moment dieser Untersuchung soll die Vergleichbarkeit mit den Zahlen von 2019 sein. Daher soll die Untersuchung methodisch identisch angelegt sein. So sollen in der Repräsentativbefragung viele Fragen in gleicher Form gestellt werden, um Veränderungen in der Grundgesamtheit sowie in den verschiedenen Teilgruppen messen zu können. Trotzdem soll es Raum für Neues geben: Es sollen neue Fragen aufgenommen werden, um jüngere Entwicklungen sowie neue gleichstellungspolitische Erkenntnisinteressen (auch der Reproduktionsmedizin und psychosozialen Befragung) mit zu erfassen. Weiterhin soll die Studie, wie auch die Vorgängeruntersuchungen, als Mixed-Method-Ansatz angelegt sein. Durch die Kombination verschiedener Ansätze können Ergebnisse überprüft, ergänzt oder vertieft werden. In vier Gruppenwerkstätten sollen deshalb qualitative Erhebungen stattfinden. Die Vorteile der Methodenkombination sind u.a.: Höhere Glaubwürdigkeit und Validität der Ergebnisse; Umfassenderes Verständnis des Forschungsgegenstands; Ausgleich der Schwächen einzelner Methoden sowie die Möglichkeit der vertieften Untersuchung besonders spannender Milieus. Die Studie soll durch die Einbeziehung von fachwissenschaftlicher Expertise begleitet werden, um neueste Trends und Entwicklungen zu berücksichtigen und aktuelle wissenschaftliche Debatten zu berücksichtigen.
Fonte ufficiale
Fonte: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Verifica sempre i dettagli nell'avviso ufficiale.
Ultima verifica su TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) 2 settimane fa