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Descripción

Zielgruppe Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 18 und unter 25 Jahren, die motiviert sind, eine Ausbildung aufzunehmen, jedoch noch keine berufliche Orientierung entwickelt haben und sozialpädagogische Unterstützung benötigen. In der Regel haben die Jugendlichen einen Schulabschluss vorzuweisen, aber im Einzelfall sind Sie ohne Berufsabschluss. Die Einzelfälle beziehen sich auf Jugendliche, die direkt in eine BaE einmünden möchten oder Berufsziele haben, bei denen ein Schulabschluss nicht unbedingt notwendig ist. Zeitlicher Umfang Die Teilnehmenden werden grundsätzlich für 6 Monate zugewiesen mit einem Umfang von 25 Stunden pro Woche. In besonders begründeten Einzelfällen kann die individuelle Teilnahmedauer durch den Bedarfsträger um einen Monat verlängert werden, wenn dies zur Erreichung der Zielsetzung notwendig ist. Die Entscheidung darüber obliegt ausschließlich dem Auftraggeber. Inhalt Die Maßnahme dient der beruflichen Orientierung, Ausbildungsplatzvermittlung sowie der Vorbereitung auf eine Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE) für Jugendliche und junge Erwachsene, die motiviert sind, eine Ausbildung aufzunehmen, jedoch noch keine klare berufliche Perspektive entwickelt haben. Zentrale Ziele sind: - Herausarbeitung von mindestens drei realistischen Berufswünschen pro Teilnehmenden - Stärkung lebenspraktischer Kompetenzen - Sozialpädagogische Begleitung und Krisenintervention - Erprobung beruflicher Interessen im Rahmen von Praktika - Vermittlung in eine betriebliche Ausbildung auf dem 1. Arbeitsmarkt - Prüfung der Eignung und ggf. Vorbereitung auf eine BaE, falls keine direkte Vermittlung möglich ist. Die Maßnahme gliedert sich in drei Phasen. Die Dauer der jeweiligen Phase muss an den Teilnehmenden angepasst werden. Die Schwerpunktsetzung der Module soll individuell nach Förderbedarf erfolgen, somit müssen auch nicht alle Inhalte bei allen Teilnehmenden gleich vermittelt werden. Es werden absichtlich keine genauen zeitlichen Vorgaben gemacht. Alle 3 Phasen sollten in der 6-monatigen Zuweisungsdauer von den Teilnehmenden durchlaufen worden sein. Phase 1: Orientierungs- und Motivationsphase. Folgende Inhalte beinhaltet Phase 1: Individuelles Profiling - Kompetenzfeststellung und Potenzialanalyse - Herausarbeitung von mindestens drei Berufswünschen - Erstellung eines individuellen Entwicklungsplans Aufbau von Praktikums-Patenschaften - Gewinnung und Sensibilisierung von Betrieben - Vorbereitung der Teilnehmenden auf betriebliche Abläufe - Bewerbungsmappe erstellen - Üben von Vorstellungsgesprächen und Telefonbewerbungen - Bewerbungstraining - Vorbereitung auf Assessment-Center - Vorteilsübersetzung von Praktika Berufe-Check Ziel ist es, die Teilnehmer zu befähigen, ihre persönlichen Voraussetzungen (Neigung, Eignung und Leistungsfähigkeit) zu den Anforderungen von Berufen und Tätigkeiten ins Verhältnis zu setzen. Der Berufe-Check umfasst mindestens: - Informationen zu den in Frage kommenden beruflichen Tätigkeiten und deren Anforderungen - Berücksichtigung der Interessen, Fähigkeiten, Fertigkeiten des Teilnehmers - Persönlichkeitsprofil des Teilnehmenden - Erarbeitung von drei Entwicklungsperspektiven und passenden Berufen unter Berücksichtigung des regionalen Förderangebotes - Überprüfung der getroffenen Tätigkeitsentscheidung - Akquise von betrieblichen Ausbildungsplätzen - Unterstützung der Teilnehmer bei der Selbstsuche von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen, - Assistierte Vermittlung, - Informationen zu finanziellen Unterstützungsleistungen sowie Angebote in Abstimmung mit dem zuständigen Kostenträger - Verpflichtende Betriebsbesichtigungen - Teilnahme an Job- und Ausbildungsmessen - Vorstellung neuer Berufsbilder - Thematisierung geschlechteruntypischer Berufe - Ausbildungsmarktkenntnis Verbesserung von Schlüsselkompetenzen Schlüsselkompetenzen sind als überfachliche Kompetenzen aufzubauen und zu stärken. Zu den Schlüsselkompetenzen zählen in diesem Zusammenhang u.a.: - Persönliche Kompetenzen (z.B. Motivation, Leistungsfähigkeit, zeitliche Belastbarkeit, Selbstbild, Selbsteinschätzung, Eigeninitiative, Flexibilität¸ Durchsetzungsvermögen). - Soziale Kompetenzen (z.B. Kommunikation, Kooperation/Teamfähigkeit, Kritikfähigkeit, Strategien zur Konfliktbewältigung). - Emotionale Kompetenzen (Frustrationstoleranz, Belastbarkeit, Stressbewältigung) - Methodische Kompetenzen (z.B. Problemlösungsstrategien, Arbeitsorganisation, Gestaltung von Lernprozessen, Anleitung zur Selbstreflexion und zur Verhaltensüberprüfung) - Interkulturelle Kompetenzen (z.B. Verständnis und Toleranz für sowie Umgang mit anderen Kulturen, Traditionen und Religionen). - IT - und Medienkompetenz (selbständige Anwendung und zielgerichtete Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik sowie Printmedien). - Förderung von Merkmalen des Arbeitsverhaltens (z.B. Konzentrationsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit usw.) - Einführung in Anforderungen der Ausbildungs- und Arbeitswelt Der Teilnehmende muss am Ende dieser Phase eine fertige Bewerbungsmappe auf einem USB-Stick haben, die er selbstständig anpassen kann. Die Bewerbungsmappe soll der Integrationsfachkraft des Teilnehmenden unaufgefordert per Mail zugesendet werden. Phase 2: Praktikumsphase Dabei sollen die Teilnehmenden ihre Berufswünsche im Praktikum testen und begleitende Module beim Träger absolvieren. Ziel ist es, alle Teilnehmenden in mindestens ein Praktikum zu vermitteln. Es ist aber auch möglich, dass der Teilnehmenden an bis zu drei Praktika entsprechend der Berufswünsche teilnehmen. Durch die Maßnahmeteile bei einem Arbeitgeber soll potentiellen Ausbildungsbetrieben die Möglichkeit gegeben werden, die Teilnehmenden unter realen Arbeitsbedingungen und in Belastungssituationen zu erproben. Die Teilnehmenden erhalten entsprechende Arbeitsaufträge, die dem Betrieb eine Einschätzung der Leistungsfähigkeit des Teilnehmers ermöglichen, um die Option der Übernahme beurteilen zu können. Für die Teilnehmenden stehen neben der Präsentation bei potentiellen Arbeitgebern die Erprobung, Sammlung von Berufserfahrung und das Kennenlernen von spezifischen Bedingungen im Berufsalltag im Vordergrund. Darüber hinaus sind fachtheoretische und fachpraktische Grundfertigkeiten zu vermitteln, die dem Teilnehmer für den weiteren Integrationsprozess dienlich sind. An mindestens einem festen Tag in der Woche sollen alle Teilnehmenden begleitende Module beim Träger besuchen. Hier sollen folgende Module angeboten werden: - Training lebenspraktischer Kompetenzen (Finanzen, Selbstorganisation, Rechte und Pflichten als Auszubildender, Versicherungen, Ernährung) - Mobilitätstraining (z.B. Ausflüge zu Jobmessen) - Reflexion kritischer Situationen im Betrieb - Einzelgespräche zur Stabilisierung und Zielklärung - Sozialpädagogische Begleitung und Krisenintervention Für die Teilnehmenden, die nicht in ein Praktikum einmünden, sollen die Angebote aus Phase 1 weiterlaufen und gemeinsam mit den Modulen aus Phase 2 angeboten werden. Des Weiteren soll mit den Teilnehmenden weiterhin eine Vermittlung in Praktika angestrebt werden. Phase 3: Vermittlungsphase Hier erfolgt die Auswertung der Praktikumserfahrungen und es werden verstärkt Vermittlungsaktivitäten vorgenommen. Falls eine Vermittlung in eine Ausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht gelingt, soll eine Prüfung für eine BaE-Eignung erfolgen. Sollte der Teilnehmende für eine BaE in Frage kommen, soll direkt Kontakt mit der zuständigen IFK aufgenommen werden und eine Feststellung der individuellen Voraussetzungen erfolgen sowie die Vorbereitung der Übergabe in die BaE erfolgen. Sozialpädagogische Begleitung Dauerhaft werden die Teilnehmenden sozialpädagogisch begleitet. Ziel ist hierbei die Förderung der Stärken und Beseitigung von Schwächen. Die Verbesserung des Arbeitsverhaltens des Teilnehmers insbesondere durch die Entwicklung und Förderung von Schlüsselkompetenzen.

Fuente oficial

Fuente: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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